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Bei König Ludwig und der Jungfrau mit Kind


Geschrieben von Frank am 09.10.2018
Verreist als Paar • im September 2018 • relexa hotel München

Mein Reisebericht

Man sagt ja, nicht alles, was glänzt, ist auch Gold. Das ist vermutlich auch in München nicht anders. Bei König Ludwig II kann man sich dabei allerdings nicht immer sicher sein. In Neuschwanstein, im Linderhof oder Schloss Herrenchiemsee ist echtes Gold schließlich unübersehbar.

Wieso der in Bayern so beliebte König im Park von Schloss Nymphenburg jedoch gleich dutzendfach so goldig rüberkommt, bleibt im Dunkel der Geschichte. Vermutlich ist das nur eine temporäre Kunstaktion. Im Park des Schlosses begegnete uns der legendäre König als güldener Abguss gleich hundertfach. Goldecht ist hingegen die beeindruckend royale Atmosphäre der gepflegten Schlossgärten, die eine Atempause vom Gewimmel der Innenstadt bietet und auf Freizeitsportler, insbesondere Jogger, ganz offensichtlich eine magische Anziehungskraft ausübt. Meine Frau und ich konnten das bei unserem Kurztrip in die bayerische Landeshauptstadt mit eigenen Augen sehen. Der Schlosspark war eine der zahlreichen Stationen, die ganz praktisch und unkompliziert mit Sightseeing-Bussen angesteuert werden können. 


Ausgangspunkt unserer Erkundungstouren in der alpennahen Metropole war das relexa Hotel München in der Schwanthaler-Straße. Das Haus ist zentral gelegen, es hat ein angemessenes Preis- / Leistungsverhältnis und - wie sich schnell herausstellte - sehr nettes und aufmerksames Personal, das auf all unsere Wünsche mit größter Selbstverständlichkeit einging.

Großes Frühstücksbuffet oder Business-Frühstück? Beides lässt keine Wünsche offen

Selbst die Frage nach glutenfreiem Brot zum Frühstück konnte mit freundlicher Selbstverständlichkeit bejaht werden. Besonders gut hat uns die Option gefallen, beim Frühstück zwischen einem großen, abwechslungsreichen Buffet, dass keine Wünsche offen lässt, und einem Business-Frühstück zu wählen. Wobei ein Business-Frühstück keineswegs nur aus einer Cola und einer Zigarette besteht, wie man scherzhaft annehmen könnte, sondern aus reichlich frisch gebrühtem Kaffee, verschiedenen Marmeladen sowie Croissants und Brötchen. 

Für uns, die wir morgens nicht gleich ausgiebig essen möchten, sondern erst später am Tag, ist das genau das richtige Angebot. Zumal ein solches Frühstück selbstverständlich viel günstiger ist, als ein umfangreiches Buffet. 

Idealer Ausgangspunkt für vielfältige Entdeckungen

Das zweckmäßig eingerichtete Comfort-Doppelzimmer reichte für einen viertägigen Städtetrip vollkommen aus. Ein kleines, aber durchdachtes Bad und ein Raum mit Doppelbett, reichlich Ablagemöglichkeiten und gut eingerichteten Schubladen, sind eben sehr hilfreich, wenn es darum geht, nicht sprichwörtlich „aus dem Koffer“ leben zu müssen. Alles in Allem erwies sich das relexa in München somit als idealer Ausgangspunkt für vielfältige Entdeckungen in der Stadt.

Zu Fuß ist man kaum fünf Minuten vom Hotel entfernt am Karlsplatz, dem Stachus. Vor dort ist es dann nur noch ein Katzensprung in die Fußgängerzone mit altem und neuem Rathaus, der Frauenkirche mit ihren Zwillingstürmen und allem, was das Flair der Stadt eben ausmacht.
Hier kann man auch dem oft überschätzten Glockenspiel auf dem Marienplatz lauschen. Allein ist man beim Lauschen und Staunen allerdings nicht. Denn gerade im Hochsommer ist der Platz ein Hotspot. Der Menschenstrom ist ebenso beeindruckend, wie das Sprachgewirr. Neben Arabisch und Englisch und vor allem auch Italienisch – die Nähe zu den Alpen ist nicht nur unübersehbar, sondern auch unüberhörbar. Das Münchnerische fehlt dabei aber fast ein bisschen.

Rund um den Bahnhof geht es wie es sich für eine Großstadt gehört, nicht weniger quirlig zu. Dort findet man aber auch die beliebten Hop-on/Hop-off-Busse mit denen man ausgesprochen entspannt die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die zu Fuß etwas schwerer zu erreichen sind, wie den Olympiapark, die BMW-Welt oder die Surfer am Eisbach entdecken kann.
 
Überhaupt der Eisbach: Im liebevoll angelegten Englischen Garten empfingen uns nicht nur der rauschende Bach, sondern auch weitläufige Wiesen und perfekt gepflegte Rosenbeete. Und im Museumsviertel, übrigens vom relexa auch gut zu Fuß zu erreichen, findet man eine Ansammlung von Galerien und Museen, die es mit den Besten der Welt aufnehmen können. Uns hat besonders die Alte Pinakothek beeindruckt, die mit beeindruckenden Schätzen vom Rembrandt, Brueghel und Vermeer aufwarten kann und zeigt, wie es sich mit der „Jungfrau und Kind” von Da Vinci so verhält.

Meine Geheim-Tipps

Gleich um die Ecke, keine 100 m vom Hotel, lässt sich im Brauhaus richtig urig essen. War übrigens ein Tipp von der Rezeption...

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